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Festplatte voll – und nun?  

SanDisk FEstplattenJede Person, die einen eigenen Rechner besitzt, hatte sicherlich schon einmal das Problem, dass die Festpatte hoffnungsvoll überladen ist. Da kann es schnell passieren, dass einige Programme nicht mehr richtig laufen möchten, weil keine weiteren Daten ausgelagert werden können. Was kann aber gegen solch ein Problem unternommen werden? Kann eine volle Festplatte gerettet werden und mit welchen Tipps und Tricks Sie die Festplatte säubern können, sehen Sie im folgenden Ratgeber.

Tipp 1: Die Anschaffung einer neuen Festplatte

Festplatte voll – und nun?  Der erste Tipp ist sicherlich der einfachste Tipp, den es in diesem Fall geben kann. Wenn Ihre Festplatte voll sein sollte, können Sie sich einfach eine neue Festplatte zulegen. Mittlerweile sind sogar die hochwertigen SSD Festplatten für gute Preise zu kaufen, weswegen die SSD Festplatten durchaus eine Alternative darstellen. Wer allerdings auf günstige Modelle setzt, die im Testbericht mit hoher Kapazität überzeugen kann sich eine HDD Festplatte kaufen. Diese HDD Festplatten arbeiten mit mechanischen Bauteilen und können eine Größe von über 3 Terrabyte erreichen. Solch eine Festplatte ist laut einem Preisvergleich auch nicht besonders teuer. Anders sieht es aus, wenn Sie sich eine Festplatte mit SSD Technik in diesem Ausmaß bestellen würden – diese Festplatten sind laut einiger Erfahrungen sehr teuer, wenn Sie sich die Modelle mit über 3 Terrabyte anschauen sollten.

Die neue Festplatte kann letztlich als Erweiterung oder als Ersatz zur alten Festplatte genutzt werden. Achten Sie lediglich darauf, dass Ihr PC auch die nötigen Voraussetzungen erfüllt. Bei einem Laptop ist das Austauschen der Festplatte wesentlich aufwendiger und meist nur zu empfehlen, wenn Sie sich an einen Experten wenden. Bei einem Notebook ist also die neue Festplatte als Erweiterung sinnvoller. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Festplatte entweder eine SATA Anschluss besitzt oder zumindest mit einem USB 3.0 Anschluss ausgestattet ist. Bei Letzterem müssen Sie darauf achten, dass auch Ihr Rechner eine USB 3.0 Unterstützung aufweist. Ist das nicht der Fall, sind die beiden Geräte nicht kompatibel und die Datenübertragung verläuft nur sehr langsam. Wenn Sie die externe Festplatte also zur Datensicherung oder zur Erweiterung des eigenen Speichers nutzen wollen, sollte einer der Anschlüsse kompatibel sein, damit Daten blitzschnell übertragen werden können.

In einem Desktop PC ist die Anbringung einer neuen Festplatte meist wesentlich einfacher. Schrauben Sie das Gehäuse auf, prüfen Sie die SATA Anschlüsse und legen Sie die Festplatte in den vorgesehenen Schacht. Jetzt können Sie die Klappe schließen und beim Hochfahren werden die neuen Festplatten erkannt und können problemlos genutzt werden.

Tipp 2: Die Erweiterung mit einem NAS Server

Wer sich keine externe Festplatte anschließen möchte und auch sonst keine Möglichkeit hat, sich eine externe Festplatte anzuschließen, kann auf NAS Server zurückgreifen.

Tipp Hinweise
NAS Server ins heimische Netzwerk integrieren NAS Server oder NAS Festplatten werden unabhängig vom Anschluss in einem bestehenden Gehäuse aufgestellt und Sie können via WLAN oder LAN auf die Station zugreifen. Somit erschaffen Sie sich im Eigenheim eine private Cloud, die Sie bequem für die Datenablage nutzen können. Sie richten dafür eine Netzwerkverbindung auf dem heimischen Rechner ein und können den Server im Anschluss so nutzen, als wenn Sie eine normale Festplatte angeschlossen hätten.
NAS Server bieten ein hohes Maß an Sicherheit Wer ein hohes Maß an Sicherheit bevorzugt, kann sich auch eine Festplatte bestellen, die gespiegelt ist. In diesem Fall werden zwei Festplatten parallel in einer NAS Station eingesetzt. Während die eine Festplatte für die Datenablage gedacht ist, sichert die andere Festplatte lediglich die Daten, die auf der ersten Platte abgelegt werden. Wenn Sie also Daten auf den Server packen, sind diese doppelt gesichert. Damit keine anderen Personen auf die Festplatte mit NAS zugreifen können, wird eine NAS Festplatte mit einem persönlichen Zugang gesichert. Dieser kann direkt mit der Anschaffung der Station eingestellt werden.
NAS Server für Backups nutzen Wer also keine externe Festplatte einschalten möchte und ständig auf eine sichere Festplatte zurückgreifen möchte, kann sich eine NAS Festplatte anschaffen. Diese NAS Festplatte kann auch als Backup für das eigene System dienen. Sie können im Programm die Ordner festlegen, die mit der Festplatte gesichert werden sollen – parallel oder an bestimmten Tagen in der Woche. Und wer noch ein höheres Maß an Sicherheit bevorzugt, kann eine weitere NAS Festplatte nutzen, um die ersten NAS Festplatte abzuspeichern und zu sichern.

Tipp 3: Datenmüll entfernen

Wenn die Festplatte voll ist, sollten Sie nicht immer direkt zu einer neuen Festplatte greifen. Oftmals reicht es aus, wenn Sie sich den Inhalt der Festplatte genauer anschauen. Zunächst sollten Sie die installierten Programme überprüfen und genau darauf achten, welche Programme Sie wirklich benötigen. Dabei sollten Sie aber genau darauf achten, welche Programme für Ihr System wichtig sind. Löschen Sie einmal die falschen Programme, kann das gesamte Betriebssystem in die Knie gehen. Aus diesem Grund sollten Sie sich einmal die verschiedenen Entwickler der Programme anschauen und nach Ihnen im Netz suchen. Handelt es sich um einen unbekannten Entwickler, kann das Programm entfernt werden.

Haben Sie sich dann für die manuelle Datenbereinigung entschieden, können Sie auch noch automatische Systeme wählen. Die automatische Datenbereinigung kann mittels Freeware Programmen durchgeführt werden.

Wissenswert: In diesem Fall werden beispielsweise doppelte Programmdateien ermittelt und gegebenenfalls gelöscht. Somit kann es sein, dass Sie wichtigen Speicherplatz erhalten, den Sie sonst nicht erhalten würden.

Vor- und Nachteile einer regelmäßigen Wartung und Pflege von Festplatten

  • Datenträger werden leider sehr schnell mit Datenmüll gefüllt, wodurch kaum noch Speicherplatz verfügbar ist. Durch regelmäßige Aufräumaktionen können sie dies vermeiden.
  • Auch entsprechende Programme helfen bei der Entfernung von Datenmüll.
  • Diese arbeiten oftmals (ein mal richtig eingestellt) nahezu automatisch.
  • Viele Tools kosten zwar Geld – doch die Anschaffungskosten relativieren sich oftmals durch eine schnellere und langlebigere Festplatte.
  • Nicht alle Festplatten-Programme sind nicht gleich gut. Lesen Sie vor dem Kauf entsprechende Testberichte.

Tipp 4: Sinnvoll partitionieren!

Sollte Ihr Rechner mit mehreren Festplatten ausgestattet sein, kann es wichtig sein, dass Sie im Vorfeld überlegen, welche Festplatte Sie wofür nutzen. Es ist immer ratsam, dass Sie eine Festplatte nur für das Betriebssystem einsetzen. Warum ist das aber bei einem Ratgeber für volle Festplatten sinnvoll? Generell werden Rechner mit einer Festplatte ausgestattet, auf welcher alle Dateien abgelegt werden. Wenn Sie diese Festplatte dann austauschen müssen, kann es sein, dass Sie auch Ihr Betriebssystem verlieren und dies anschließend neu installieren müssen. Das kostet Zeit und Nerven und oft haben Nutzer gar keine CD oder DVD von ihrem aktuellen Betriebssystem zur Hand. In diesem Fall ist es also ratsam, dass Sie eine Festplatte nur für das Betriebssystem verwenden und die zweite Festplatte nur für Programme einsetzen. Die erste Festplatte kann dann auch kleiner sein und als SSD ausgeschrieben sein. Die SSD Festplatte erlaubt ein schnelles Hochladen des Rechners, was Ihnen Zeit erspart!

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