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Beliebte Festplatten-Tools

Toshiba FestplattenHaben Sie eine Festplatte in Ihrem Rechner oder Notebook verarbeitet, wird diese ständig beansprucht. Immer wieder werden Daten auf die Festplatte geschrieben, unwichtige Dokumente gelöscht und Programme installiert. Das kann im Laufe der Zeit zu einem Problem werden, denn Festplatten sind ein Verschleißobjekt. Es gibt allerdings einige Tools, mit denen Sie die Festplatte schon während der Nutzung überprüfen, reparieren und bereinigen können. Welche Tools zu den beliebtesten Tools auf dem Markt gehören, zeigt Ihnen der nachstehende Ratgeber.

Tipp 1: Informationen auslesen

Beliebte Festplatten-ToolsWenn man sich eine neue Festplatte kauft oder bereits seit einiger Zeit eine Festplatte im eigenen Rechner eingebaut hat, möchte man auch sicherlich wissen, welche Informationen sich hinter der SSD oder HDD Festplatte befinden. Wenn Sie bei Windows die Eigenschaften öffnen, können Sie meist aber nur die Speicherkapazität, sowie grobe Daten ablesen.

Welches Programm kann aber für solch eine Informationsabfrage genutzt werden? Generell können Sie beispielsweise das Tool DHE DriveInfo nutzen. Bei diesem Programm werden verschiedene Informationen aufgelistet. Wichtig ist beispielsweise die Spalte, in der Sie physikalische Informationen einsehen können. So sehen Sie hier die Temperatur der Festplatte, sowie die Bezeichnung und die allgemeine Zustandslage. Gerade die Temperatur kann bei einer Temperatur ein wichtiges Kriterium sein, wie gut eine Festplatte noch funktioniert. Normal sind Temperaturen zwischen 28 und 35 Grad Celsius. Wenn diese Temperatur aber stark darüber liegt, kann das ein Indiz dafür sein, dass die Festplatte demnächst verschleißt.

Wer Seriennummern, Firmware-Daten oder Produkt-IDs nachschauen möchte, kann dies ebenfalls im Bereich der Informationen. Hier wird die Festplatte in verschiedenen Partitionen gelistet. Für jede Partition wird angezeigt, wie viel Platz noch drauf ist, welche Transfer-Methode gewählt wurde und vieles weiteres.

Wissenswert: Wenn Sie Ihre Festplatte auf einen Defekt prüfen wollen, können Sie sich dem SMART Test widmen. In diesem Fall wird die Festplatte einige Minuten durchgeprüft und anschließend erhalten Sie einen Bericht, wie gut die Festplatte noch funktioniert.

Tipp 2: Partitionen erstellen

Wer sich eine Festplatte anschafft, wird in der Regel immer nur eine vorinstallierte Partition vorfinden. Partitionen regeln, wie eine Festplatte aufgeteilt ist. In der Regel wird die C Partition gewählt, auf der dann auch das Betriebssystem mitsamt allen Programmen und persönlichen Dokumenten abgelegt werden. Allerdings kann es bezüglich der Ordnung sinnvoll erscheinen, wenn die Partitionen schon im Vorfeld korrekt eingestellt werden.

Auf der einen Seite können Sie die Festplatten partitionieren, wenn Sie Windows installieren. Allerdings ist die Installation damit verbunden, dass die Festplatte zuvor gereinigt und formatiert wird. Wichtige Daten gehen also verloren.

Anders sieht es aus, wenn Sie sich Programme herunterladen die Ihnen das Verwalten von Partitionen erleichtern. Partition Master ist eines dieser Programme, mit denen Sie die Partitionen selbst einstellen können. Öffnen Sie das Tool und Sie gelangen auf eine Übersicht. Hier können Sie aktuelle Partitionen Ihrer Festplatte erkennen. Mit wenigen Klicks lassen sich dann die Partitionen verschieben, vereinen oder splitten. Die Größe der einzelnen Parts lässt sich bequem einstellen. Haben Sie Informationen geändert und Einstellungen durchgeführt, müssen Sie diese nur noch bestätigen und schon kann der Rechner neustarten. Nach dem Neustart sollten dann alle Einstellungen korrekt vorgenommen werden. Mit einem Blick in das Programm lässt sich das überprüfen.

Vor- und Nachteile von Partitionen

  • Ist Ihre Festplatte schnell voll, weil Sie kein richtige Ordnerstruktur haben? Partitionen helfen dabei, Ihren Rechner thematisch zu untergliedern.
  • Diese können allerdings auch als Backup genutzt werden.
  • Die meisten Betriebsprogramme haben interne Tools zum Teilen von Festplatten.
  • Wenn Sie eine Festplatte nicht mehr benötigen, lässt sich der freigewordene Speicherplatz oftmals problemlos wieder zu anderen Partitionen hinzufügen.
  • Für Laien ist das Partionieren einer Festplatte gar nicht so einfach. Holen Sie sich in diesem Fall lieber Hilfe, um bestehende Daten nicht zu gefährden.

Tipp 3: Gelöschte Daten retten

Es gibt nichts ärgerlicheres, als wenn Sie Dateien löschen und dann bemerken, dass Sie diese Daten eigentlich benötigt hätten. Wenn Sie Dateien auf dem Rechner löschen, werden diese in der Regel zunächst in den Papierkorb verschoben. Hier finden sich gelöschte Daten und können auf Wunsch wiederhergestellt werden. Dafür müssen Sie lediglich auf die gelöschte Datei klicken und können die Datei wieder zurück an den Ort bringen, woher die Datei kommt.

Was ist aber, wenn die Datei komplett gelöscht wurde? In diesem Fall helfen Programme, mit denen Sie gelöschte Dateien wiederherstellen können. Im Netz gibt es mehrere Programme, mit denen Sie dieses Vorhaben umsetzen können. Dabei ist es aber wichtig zu wissen, dass Dateien nur dann wiederhergestellt werden können, wenn die Dateien nicht bereits neu überschrieben wurden. Wenn Sie also versehentlich Dateien löschen, sollten Sie keine weiteren Programme bearbeiten. Zunächst sollte die Datei wiederhergestellt werden.

Welches Programm Sie dafür nutzen, liegt letztlich bei Ihnen. Achten Sie darauf, dass das Programm möglichst viele positive Bewertungen aufweist und auch von einem seriösen Anbieter stammt. Hier helfen Erfahrungen anderer Kunden, damit Sie einschätzen können, wie gut das heruntergeladene Programm letztlich wirklich ist.

Tipp 4: Gehäuse für die Festplatte

Neben den Programmen und virtuellen Tools gibt es auch Dinge, die Sie im Online Shop kaufen können und direkt an der Festplatte anbringen können. Wenn Sie beispielweise eine ältere interne Festplatte besitzen und diese als externe Festplatte benutzen möchten, können Sie sich ein Gehäuse bestellen.

Kriterium Hinweise
Abmessungen des Gehäuses Achten Sie darauf, dass das Gehäuse die passenden Maße für die Festplatte aufweist. Wenn das geschehen ist, kann die Festplatte in das Gehäuse eingesetzt werden und anschließend mit einem SATA Anschluss versehen werden.
Anschlüsse Hersteller bieten Ihnen aber auch Modelle an, bei denen der normale SATA Anschluss in einen USB Anschluss umgewandelt wird. Jetzt können Sie die Festplatte in nur wenigen Schritten als externe Festplatte nutzen.
Festplatte formatieren Wichtig ist aber, dass die Festplatte zuvor von Betriebssystemdateien bereinigt wird. Wenn Sie diese Dateien nämlich auf der Festplatte lassen und jetzt die Festplatte an ein neues System anschließen, kann es zu Überschneidungen kommen. Diese Überschneidungen können dazu führen, dass das System überlastet.

Neben der externen Festplatte, können Sie Ihre normale interne Festplatte auch zu einer NAS Festplatte umwandeln. In diesem Fall wird die Festplatte aus dem Rechner genommen und in ein spezielles NAS Gehäuse eingebaut. Das NAS Gehäuse hat von Hause aus besondere Anschlüsse, sodass sich die Festplatte nach dem Einbau mit dem Internet verbinden kann. Auch werden Programme auf der NAS Festplatte installiert, mit welcher Sie die Festplatte als Backup nutzen können. Achten Sie aber darauf, dass die Festplatte komplett formatiert wurde. Wurde das nicht gemacht, kann die Festplatte meist nicht als NAS Festplatte eingesetzt werden. Achten Sie auch darauf, dass die Festplatte in das NAS Gehäuse eingebaut werden kann. Nicht jede Festplatte lässt sich in jedes NAS Gehäuse setzen. Erfahrungsberichte helfen Ihnen aber, wie Sie dieses Problem beheben können.

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