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Wie lange hält eine Festplatte?

Wie lange hält eine Festplatte?Wie ein USB-Stick ist eine Festplatte ein Speichermedium. Jedes Speichermedium besitzt quasi ein Ablaufdatum. Die Lebensdauer hängt zum einen von der Bauweise und Ausstattung und zum anderen von der Qualität ab. Trotzdem wird auch die beste Festplatte nicht ewig halten. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre Daten regelmäßig sichern. Grundsätzlich bietet es sich an, auf verschiedene Speichermedien zurückzugreifen. Doch wie lange hält eigentlich eine Festplatte und gibt es eine Garantie für die angegebene Lebensdauer?

Warum die Lebensdauer von Herstellern so betont wird

Wie lange hält eine Festplatte?Für die Hersteller ist die Lebensdauer ein wichtiges Verkaufsargument. Entsprechend gern werben sie damit, dass ihre Festplatte eine besonders lange Laufzeit zu bieten hat. Entscheiden Sie sich jedoch nicht voreilig für eines der Modelle, denn eine Garantie gibt es nicht.

Zwar können die Hersteller oft sehr genau abschätzen, wie lange die Festplatte hält, doch ob dies eingehalten wird, hängt unter anderem davon ab, wie Sie das Speichermedium lagern. So gibt es Unterschiede zwischen internen und externen Festplatten.

Was verstehen die Hersteller unter einer optimalen Lagerung?

Tipp Hinweise
Aufbewahrung im Koffer Von einer optimalen Lagerung kann nur die Rede sein, wenn Sie die von den Herstellern empfohlenen Anforderungen umsetzen. Um eine Festplatte perfekt zu lagern, braucht es im Grunde einen abschließbaren Kunststoffkoffer, der sich darüber hinaus vollkommen luftdicht verschließen lässt.
oder in einer Gefrierdose Es muss nicht unbedingt ein Koffer sein? Nicht jeder hat einen aus Kunststoff gefertigten Koffer zuhause. Eine gute Alternative hierfür ist eine Gefrierdose aus Kunststoff. Die sogenannten Tupper-Boxen lassen sich weitgehend luftdicht verschließen, sodass der Inhalt optimal geschützt wird.
Temperaturschwankungen vermeiden Für die perfekte Lagerung bewahren Sie die Festplatte in der Dose und schließlich an einem Ort auf, an dem es keine hohen Temperaturschwankungen gibt. Auch die Luftfeuchtigkeit nimmt Einfluss auf die Lebensdauer. Daher sollte es nicht zu feucht oder trocken sein.

Vergleich der Speichermedien: Welche Lösungen bieten die längere Lebensdauer

Gerade im Privatbereich sind CDs, DVDs, aber auch Blurays ein mittlerweile gern gesehenes Speichermedium, doch zu sicher sollten Sie sich nicht fühlen, wenn Sie hier Daten gespeichert haben. Bei durchschnittlichen Lagerbedingungen beträgt die Lebensdauer hier nur zwischen fünf und zehn Jahren. Von Festplatten dürfen Sie bereits mehr erwarten. Eine externe Festplatte hält problemlos zehn Jahre. Eine interne Festplatte ist nicht ganz so robust. Eingesetzt im PC, ist sie Wärme ausgesetzt. Diese Temperaturen hinterlassen im Betrieb ihre Spuren, sodass Sie hier nur mit einer Lebensdauer auf DVD-Niveau rechnen können.

Festplatten sind magnetische Datenträger, die einen Schreib-Lese-Kopf besitzen. Der Kopf ist das sensibelste Bauteil der Festplatten. Fällt die Platte herunter oder ist Erschütterungen ausgesetzt, kann es zu Störungen kommen. Dabei gelten vor allem kleinere Modelle als langlebiger, denn oft sind diese nicht so anfällig.

Tipp: Moderne externe Festplatten haben vor allem bei der Lebensdauer deutlich nachgelegt. Sie arbeiten meist mit einem Flashspeicher, wodurch sie nicht ansatzweise so empfindlich sind wie ältere Modelle. Das kommt auch der Lebensdauer zu Gute.

Der Crash kündigt sich an

Grundsätzlich gilt: Der Crash einer Festplatte kommt meist nicht aus heiterem Himmel. Stattdessen kündigt sich dieser durch einige Hinweise an, die jedoch die Laien oft nicht deuten können. Ist die Festplatte defekt, gehen erhebliche Datenmengen verloren. Daher ist es wichtig, die persönlichen Daten regelmäßig zu sichern. Vorsicht ist immer dann angesagt, wenn sich die sogenannten Störmeldungen häufen. Tauchen Störmeldungen auf, handelt es sich dabei immer um einen Hinweis darauf, dass die Festplatte nicht mehr korrekt arbeitet.

Um genutzte Festplatten zu analysieren, greifen Experten auf Smart zurück. Smart steht als Kürzel für

  • Selbstüberwachung
  • Analyse
  • Status

Das Smart-System ist auf jeder Festplatte vorhanden und bildet einen Bestandteil dieser. Durch die Analyse ist es möglich, eventuelle Probleme schnell zu erkennen und die Defekte rechtzeitig zu beheben. Alternativ kann für eine solche Analyse auch auf die Smart-Tools im Internet zurückgegriffen werden. Sie versuchen anhand einzelner Parameter zu ermitteln, wie sicher eine Festplatte noch ist. Hier wird beispielsweise auf folgende Punkte eingegangen:

  • Betriebstemperatur
  • Laufleistung
  • Anzahl der Sektoren, die nicht mehr funktionieren

Schon beim Kauf die Lebensdauer im Blick behalten

Bereits beim Kauf können Sie erkennen, ob Sie auf eine lange Lebensdauer bei Ihrer Festplatte bauen können. Bestellen Sie das Speichermedium online, sollten Sie vor allem darauf achten, dass dieses bei der Lieferung gut verpackt ist. Im besten Fall bekommen Sie die Platte in einer Box aus Kunststoff mit genügend Füllmaterial, sodass sie darin nicht hin und her rutschen kann. Ist der Transportschutz nicht umfassend, kann die Festplatte Stößen ausgesetzt sein, wodurch Beschädigungen möglich sind. Sie hält also nicht mehr so lange, wie es bei einer neuen Festplatte eigentlich der Fall ist.

Einem besonderen Risiko sind die Festplatten im Sommer ausgesetzt. Im Hochsommer können die Festplatten schnell grenzwertigen Temperaturen ausgeliefert sein, die ihre Spuren an der Funktionstüchtigkeit hinterlassen. Im Idealfall bewegt sich die Temperatur zwischen 35 und 45 Grad Celsius. Zwar verweisen viele Hersteller darauf, dass Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius den Speichermedien nichts ausmachen, doch sie können vor allem mittelfristig Schaden anrichten. Um die Idealtemperatur zu halten, kann es ratsam sein, die Festplatte mit einem zweiten Lüfter zu unterstützen.

Gibt es Alternativen zu klassischen internen und externen Festplatten?

Natürlich möchten User bei der Speicherung ihrer Daten auf Nummer sicher gehen und wünschen sich, dass das Speichermedium lange zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Daher haben sich einige Hersteller in den vergangenen Jahren mit der Entwicklung neuer Speicherlösungen wie der SSD-Festplatte auseinandergesetzt.

Vor- und Nachteile einer SSD Festplatte

  • Auf diesem Weg wurden die Festplatten so gut überarbeitet, dass mit den SSD-Modellen langlebige Lösungen entstanden sind.
  • Vor allem mechanische Belastungen sind hier nicht so problematisch wie es bei normalen Festplatten der Fall ist.
  • Daher sind SSD-Festplatten ideal für Geräte oder als externe Festplatte, die oft transportiert werden.
  • Darüber hinaus können diese Festplatten oftmals schneller beschrieben werden.
  • Die Leistung hängt generell weniger von der Wartung wie beispielsweise durch Fragmentierungen ab.
  • SSD-Festplatten sind im Normalfall leiser und weniger warm.
  • Doch die SSD-Karten haben auch einen gewaltigen Nachteil. Sie sind nicht so groß wie die klassischen HDD-Karten. Das schränkt die Nutzung durchaus ein. Suchen Sie aber eine Lösung, mit der Sie beispielsweise das Betriebssystem von der eigentlichen Festplatte verbannen können, sind die SSD-Karten eine gute Wahl.

Fazit: Große Unterschiede bei der Lebensdauer

Die Lebensdauer der Festplatten ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • Größe der Festplatte
  • Bauweise (intern oder extern)
  • Lagerung

Da vor allem die Lagerung erheblichen Einfluss auf die Lebensdauer nimmt, ist es wichtig, dass die Festplatte nicht zu hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Interne Festplatten müssen grundsätzlich höheren Belastungen trotzen, was sich in einer kürzeren Lebensdauer widerspiegelt. Während die Haltbarkeit hier je nach Modell zwischen fünf und zehn Jahren schwankt, gelten zehn Jahre bei den externen Festplatten mittlerweile als Standard.

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