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Formatierung einer Festplatte – so geht’s

SanDisk FestplattenSoll eine Festplatte formatiert werden, geht es darum, vorhandene Daten zu löschen, sodass der volle Speicherplatz wieder zur Verfügung steht. Die Formatierung einer Festplatte, gleich ob diese intern oder extern ist, stellt kein Hexenwerk dar, sondern kann auch ohne umfassende technische Fachkenntnisse vorgenommen werden. Wichtig ist, dass nach der Formatierung keine Datenreste zurückbleiben. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre Festplatte am einfachsten formatieren. Dabei kann es zu Unterschieden aufgrund der verschiedenen Betriebssysteme kommen.Bei der Formatierung spielt es keine Rolle, ob es sich um eine SSD oder HDD handelt. Zwar sind die Festplatten unterschiedlich aufgebaut, lassen sich aber auf die gleiche Art und Weise formatieren.

Die Angst vor der Formatierung – dank Windows vollkommen unbegründet

Formatierung einer Festplatte - so geht'sSeitdem der US-Konzern Microsoft sein Betriebssystem Windows eingeführt hat, ist die lange vorhandene Angst, die Festplatte zu formatieren, unbegründet. Früher musste hierfür noch der Befehl Format c: genutzt werden. Jener Befehl war, als es das Betriebssystem DOS gab, noch erforderlich, wenn alte Daten von einer Festplatte verschwinden sollten. Um einst die Formatierung vorzunehmen, war es nötig einen Befehl über das Textmenü ins System zu geben. Heute ist das überflüssig, da mit der Windows Einführung eine optische Oberfläche bei den PCs Einzug hielt, die einfach anzuwenden ist.

Die grafische Oberfläche hat die Formatierung erheblich erleichtert. Die Anwendung von Format c: ist aber noch immer möglich. Er wird weiterhin über die Befehlseingabe durchgeführt. Das c weist hier auf die Systemplatte hin, auf der das Betriebssystem verankert ist. Diese Systemplatte ist in der Steuerung meist durch den Buchstaben c leicht erkennbar. Befinden sich Daten und Betriebssystem auf einer anderen Systemplatte, können Sie den Buchstaben c einfach beispielsweise durch d austauschen.

Besonderheiten beim Formatieren der Windows Start-Festplatte

Möchten Sie die Windows Start-Festplatte formatieren, ist dies nicht ohne weiteres möglich. Haben Sie den PC gestartet und läuft dieser, nutzt er Windows, also das System, das auf der Start-Festplatte installiert ist. Geben Sie nun den Befehl für die Formatierung ein, erscheint ein Feld, in dem darauf verwiesen wird, dass die Daten nicht gelöscht werden können, da Sie das System gerade verwenden.

Trotzdem kann es erforderlich sein, die Start-Festplatte zu formatieren. In diesem Fall brauchen Sie die CD des Betriebsprogramms. Legen Sie diese ein und starten Sie den PC im Anschluss neu. Nun können Sie über die CD die Festplatte formatieren. Das ist die einfachste Vorgehensweise. Haben Sie die CD des Betriebsprogramms nicht mehr, können Sie eine Formatierung über die Start-Reihenfolge vornehmen. In diesem Fall sind Anpassungen im BIOS erforderlich.

Hinweis:Eine Formatierung der Windows Start-Festplatte ist empfehlenswert, wenn Sie ein neues Betriebssystem installieren möchten. Dies ist nur möglich, wenn das Alte vollständig entfernt wurde.

Festplatte erscheint nicht unter Windows – so gelingt die Formatierung

Haben Sie Ihren PC um eine weitere Festplatte erweitert, kann es sein, dass diese nicht im Arbeitsplatz Ihres Computers angezeigt wird. Das scheint die Formatierung zunächst zu erschweren. Doch auch hier ist sie möglich.

Tipp Hinwiese
verschwundene Festplatte anzeigen lassen Sie müssen zunächst den erforderlichen Dialogbereich ansteuern. Hierfür gibt es die Tastenkombination Windows+R. Damit die Verwaltung des Datenträgers geöffnet wird, muss nun die Eingabe diskmgmt.msc erfolgen. Die Eingabe wird mit Enter bestätigt. Anschließend öffnet sich ein recht übersichtliches Fenster, in dem die verschiedenen Festplatten im oberen Bereich aufgeführt sind. Es werden die Datenträger aber  nur angezeigt, wenn diese auch einwandfrei funktionieren. Die Darstellung der einzelnen Festplatten kann entweder schwarz oder blau sein. Ist die Anzeige blau, steht einer Formatierung nichts mehr im Weg. Anders ist es bei einer schwarzen Anzeige. In diesem Fall muss zunächst eine Partition erstellt werden.
unbedingt Daten sichern Bevor Sie eine interne Festplatte formatieren, sollten Sie alle Daten sichern. Bedenken Sie, dass mit der Formatierung nicht nur das Betriebssystem verloren geht, sondern auch alle Dokumente, Bilder und Videos, die darauf gespeichert sind. Es ist daher wichtig, dass Sie Daten, die Sie noch benötigen, an einem anderen Ort speichern, bevor Sie mit der Formatierung beginnen.

Formatierung einer externen Festplatte

Sie können prinzipiell nicht nur eine interne Festplatte formatieren. Auch eine Formatierung der externen Festplatte ist möglich, sodass auf dieser neue Daten gespeichert werden können. Doch wie bei der interne Festplatte gilt ebenso bei der Externen im Voraus zu prüfen, ob sich auf dem Medium noch wichtige Daten finden. Diese müssen vor der Formatierung gesichert werden.

Anschließend schließen Sie die Festplatte an den PC an. Dies ist meist über einen USB-Anschluss möglich. Der PC wird die Festplatte automatisch erkennen. Sie befindet sich im Bereich „Geräte und Laufwerke“. Entweder wird hier der jeweilige Modellname angezeigt oder eine Bezeichnung, die Sie selbst für das Speichermedium hinterlegt haben.

Die Formatierung der externen Festplatte ist leicht. Haben Sie die Festplatte gefunden, wählen Sie das Icon per Klick aus. Nutzen Sie hierfür die rechte Maustaste. Es erscheint nun ein weiteres Feld mit der Funktion „Formatierung“. Dieses wählen Sie aus. Nun sind nur noch drei Schritte erforderlich:

  1. Wählen Sie NTFS im Bereich Dateisystem aus.
  2. Sie können die Festplatte unter dem Punkt „Volumenbezeichnung“ nun genau benennen.
  3. Achten Sie darauf, dass vor dem Bereich Schnellformatierung kein Haken mehr sitzt. Haben Sie sich vergewissert, können Sie mit einem Klick auf „Start“ mit der Formatierung beginnen.

Externe Festplatten lassen sich bei allen Betriebssystemen auf ähnliche Art und Weise formatieren. Wichtig ist, dass Sie sich im Anschluss an diesen Vorgang noch einmal vergewissern, dass keine Datenreste zurückgeblieben sind. Gerade wenn Sie sich versehentlich für die Schnellformatierung entschieden haben, ist das möglich. In diesem Fall müssen Sie nochmals Hand anlegen und die verbliebenen Daten eventuell per Hand löschen.

Vor- und Nachteile des Formatierens einer Festplatte

  • Der größte Vorteil ist das Freiwerden des ganzen Datenspeichers. So haben Sie Platz, um neue Software darauf zu installieren oder die Festplatte für andere Daten zu nutzen.
  • Auch vor der Installation eines frischen Betriebssystems sollten die alten Daten entfernt werden.
  • Sektorprobleme können darüber hinaus behoben werden, da diese anschließend eventuell als Ersatzsektor genutzt werden.
  • Betriebssysteme wie Mac OS und Windows bringen interne Programme zum Formatieren mit sich, wodurch der Vorgang auch von Laien problemlos durchführbar ist.
  • Vergessen Sie nicht vor dem Löschen Ihrer Daten ein Backup zu erstellen, sonst gehen Daten verloren.
  • SSD Festplatten machen beim Formatieren manchmal Probleme.

Moderne Technik macht Formatierung leicht

Wahrscheinlich war es für einen Laien noch nie so leicht eine Festplatte zu formatieren wie aktuell. Die Einführung der optischen Bedienfläche bei Windows ermöglicht es Ihnen ganz ohne komplizierte Befehle die Formatierung umzusetzen. Sowohl interne als auch externe Festplatten lassen sich so nach Bedarf formatieren, wobei hier besonders wichtig ist, dass die Daten, die noch benötigt werden, gesichert sind. Sie können Daten, die Sie vor der Formatierung retten möchten, auf einem weiteren Speichermedium unterbringen. Die Formatierung der internen Festplatte, auf der sich auch Ihr Betriebssystem befindet, gestaltet sich immer ein wenig schwieriger als die einer externen Ausführung. Am einfachsten gelingt diese, wenn Sie die Windows oder Linux DVD einlegen.

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