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Stromverbrauch von externen Festplatten

Dension FestplattenExterne Festplatten bieten eine hohe Speicherkapazität und entlasten auf die Weise Ihren Computer. Bei vielen Modellen fällt der Verbrauch gering aus, da sie kein separates Netzteil benötigen. Sie ziehen die Energie aus dem PC oder Laptop. Diese 2,5-Zoll-Festplatten verbrauchen modellabhängig unter voller Belastung zwischen zwei und fünf Watt. Um sie mit Strom zu versorgen, reicht ein USB-Kabel aus. Festplatten mit höherem Energiebedarf benötigen teilweise zwei USB-Anschlüsse. Entscheiden Sie sich für eine Festplatte in der Größe von 3,5 Zoll, rechnen Sie mit einem höheren Stromverbrauch. Um diesen zu gewährleisten, braucht das Speichermedium einen separaten Anschluss an das Stromnetz. Bevor Sie sich für eine externe Festplatte entscheiden, ergibt es Sinn, sich über deren Stromverbrauch und weitere wichtige Eigenschaften zu informieren.

Die Art der Festplatte bestimmt über den Stromverbrauch

Stromverbrauch von externen FestplattenDie Wahl einer externen Festplatte stellt Nutzer aufgrund des vielfältigen Angebots vor eine Herausforderung. Eine Vielzahl von Herstellern bietet externe Festplatten in der Größe von 2,5 oder 3,5 Zoll an. Zu ihnen gehören:

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Um sich für eine Marke zu entscheiden, ergibt ein Blick auf die Eigenschaften der Speichermedien Sinn. Damit sie während des Betriebs den Geldbeutel nicht unnötig belasten, achten die Käufer auf den Stromverbrauch. Dieser hängt mit der Art der Festplatte zusammen.

In einem Vergleich fällt auf, dass Speichermedien mit 2,5 Zoll einen geringeren Verbrauch als externe Festplatten mit 3,5 Zoll aufweisen. Obgleich ähnlicher Spezifikationen weist dieser Typ Festplatte kleinere mechanische Bauteile auf. Des Weiteren liegen die Lese- und Schreibgeschwindigkeit unterhalb der 3,5-Zoll-Festplatte. Das stellt einen weiteren Grund für den vergleichsweise geringen Verbrauch dar.

Ihre Genügsamkeit stellen 2,5-Zoll-Festplatten unter Volllast unter Beweis. Sie benötigen im Schnitt zwei Watt. Bei einer größeren externen Festplatte beläuft sich der Stromverbrauch unter voller Auslastung in der Stunde auf teilweise über elf Watt. Befindet sich das Speichermedium mit 2,5 Zoll im Leerlauf oder Bereitschaftszustand, verringert sich ihr Verbrauch auf 0,7 bis 0,8 Watt. Im Standby-Modus beträgt er bei der Mehrzahl der Modelle 0,2 Watt. Dieser Vergleich zeigt, dass Festplatten dieser Größe mit einer Vielzahl von Vorzügen einhergehen. Neben dem geringen Stromverbrauch:

Vor- und Nachteile im kurzen Überblick

  • ermöglicht sie aufgrund ihrer geringen Größe die mobile Nutzung
  • erübrigt sich bei ihrer Verwendung ein zusätzliches Netzteil
  • beeindruckt sie mit hoher Speicherkapazität und ansprechender Arbeitsgeschwindigkeit
  • kostet sie im Vergleich zur klassischen 3,5-Zoll-Steckdose mehr in der Anschaffung

TIPP: Sparsamer als eine externe Festplatte mit 2,5 Zoll arbeiten die Flash-Speicher-Laufwerke. Die Solid State Disks, kurz SSDs, verbrauchen bei Zugriff weniger als ein Viertel der Energie, die klassische ferromagnetische Laufwerke in Anspruch nehmen. Ihr Verbrauch beschränkt sich unter Volllast auf 0,5 Watt. Im Leerlauf benötigen sie ein Achtel des Energiebedarfs der 2,5-Zoll-Festplatte. Dieses Sparpotenzial der SSDs setzt sich im Standby-Modus fort.

Die Anschlussart wirkt sich auf den Stromverbrauch aus

Aufgrund ihrer Größenunterschiede gehen externe Festplatten mit 2,5 und 3,5 Zoll mit unterschiedlichen Anschlussarten einher. Das größere Speichermedium nutzt einen eigenen Stromanschluss. Die Verbindung mit Ihrem Computer verläuft über einen USB-Anschluss. Diese Schnittstelle besitzt jeder PC, der in den letzten 15 Jahren entstand. Bei der 2,5-Zoll-Festplatte läuft die Stromversorgung über das USB-Kabel ab. Wie hoch sie in welchem Zeitraum ausfällt, bestimmt die USB-Version. Aktuelle Rechner weisen USB 3.0 oder USB 3.1. auf.

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Bei älteren Modellen finden Sie die Version USB 2.0. Diese überträgt pro Sekunde 35 Megabyte, womit sie moderne Speichermedien ausbremst. Dennoch besteht die Möglichkeit, die Festplatte über diesen Anschluss mit Energie zu versorgen. Die maximale Stromstärke beläuft sich bei dieser Variante auf 500 Milliampere. USB 3.0 arbeitet mit 900 Milliampere. Die Stromstärke von USB 3.1 der zweiten Generation liegt bei fünf Ampere.

TIPP: Um die zuverlässige und schnelle Stromversorgung bei Computern mit USB 2.0 zu sichern, kommt der Einsatz eines Y-Kabels infrage. Mit dessen Hilfe erhält die Festplatte zusätzlich Strom aus einem zweiten USB-Port.

Den Stromverbrauch einer externen Festplatte in Erfahrung bringen

In der Theorie gehören vorwiegend Festplatten ohne separates Netzteil zu den sparsamen Speichermedien. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie ihren Verbrauch exakt bestimmen. Arbeiten Sie mit einem Computer mit Microsoft-Betriebssystem, profitieren Sie von einem speziellen Tool des Herstellers.

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Dieses Joulemeter ermöglicht es, den Stromverbrauch einer angeschlossenen Festplatte in wenigen Schritten zu messen:

Schritt Hinweise
Schritt eins Trennen Sie Ihren Laptop von der Stromversorgung und starten Sie die Kalibrierung des Programms Joulemeter. Zu dem Zweck benötigt Ihr Gerät einen Akkustand von über 50 Prozent. Bei einem Desktop-Computer nehmen Sie eine manuelle Kalibrierung vor. Dafür finden Sie im Hauptmenü des Tools den Eintrag „Manual Entry“.
Schritt zwei Nehmen Sie die Kalibrierung manuell vor, erscheint nach dem Klick auf dieses Feld ein Nebenfenster. In diesem sehen Sie mehrere Werte. Im Bereich „Base Power“ vermerken Sie den Wert, den der Desktop-PC im Ruhemodus aufweist. Hierbei handelt es sich um den Zustand kurz nach dem Hochfahren von Windows. In dieser Zeit verrichtet der PC keine große Arbeitsleistung.
Schritt drei Im Feld „Processor peak power high frequency“ schreiben Sie die Wattzahl, die Ihr Computer unter Volllast und mit höchster verfügbarer Frequenz verbraucht. Zu dem Zweck werfen Sie einen Blick in die Herstellerangaben oder führen einen Belastungstest durch.
Schritt vier Die Wattzahl, die Ihr Computer unter voller Belastung bei niedrigster Frequenz verbraucht, verzeichnen Sie im Feld „Processor peak power low frequency“.
Schritt fünf Im Anschluss geben Sie den Verbrauchswert Ihres Bildschirms an. Diesen finden Sie in den Herstellerangaben. Verwenden Sie mehr als einen Bildschirm, addieren Sie die Werte und schreiben Sie deren Summe in das Feld „Monitor power“.
Schritt sechs Sobald Sie die benötigten Werte eintragen, zeigt Ihnen das Programm die Stromverbrauchswerte unter dem Tab „Power Usage“. In diesem sehen Sie den spezifischen Verbrauch Ihrer Festplatten.

Fazit: Die Stromversorgung nimmt auf die Wahl der Festplatte Einfluss

Ob Sie sich für ein Speichermedium 2,5 oder 3,5 Zoll entscheiden, hängt neben der gewünschten Speicherkapazität und Mobilität von den Energiekosten ab. Eine externe Festplatte mit 2,5 Zoll punktet mit einem geringen Stromverbrauch. Unter Volllast beläuft er sich auf zwei Watt. 3,5-Zoll-Speichermedien verbrauchen im Schnitt zwischen fünf und elf Watt unter voller Auslastung. Suchen Sie nach einer Festplatte mit niedrigem Energiebedarf, empfiehlt sich eine SSD.

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